Es war ein Fest der Gemeinsamkeit, das Sommerfest 2025. Es wurde gefeiert, getanzt, gesungen, getratscht, gelacht, gegessen und getrunken. Ein großes Danke an die vielseitige Musikband Heyoka und Ihren musikalischen Gästen Annie Fröhlich Karrar und Band Ein besonders großes DANKE an die Organisatoren und Organisatorinnen, voran Kiki und André Fröhlich, sowie deren Familie und ALLEN ANDEREN die mitgeholfen haben.
Siegi Knoll-Binder hat für spannende Quizfragen zum Thema Klima gesorgt. Es gab einen Preis zu gewinnen, gespendet vom Verein GIN
Ein wunderbares Buffet mit orientalischen, österreichischen, vegetarischen und veganen Köstlichkeiten. Dies war nur möglich, weil ALLE dazu beigetragen haben. Dass auch Gehörlosen in unserer Gesellschaft Gehör gegeben wird – egal aus welchem Herkunftsland- war ebenfalls ein Programmpunkt im Rahmen dieses Festes,
Festgelegt wurde am 11.6.2025. beim Forum Klimadörfl
Pro kWh ist der Preisvorteil der Einspeiser und Strombezieher gleich
die Verteilung des PV Stroms wird dynamisch nach Verfügbarkeit und Bedarf erfolgen, wobei automatisch alle Einspeiser und Bezieher gleichmäßig berücksichtigt werden.
Die Abrechnung erfolgt alle 3 Monate
die Tarife werden mindestens einmal jährlich nach der Generalversammlung angepasst
Preisgarantie für 12 Monate, die Tarife sind bis zur nächsten Anpassung bindend und fix (nicht monatlich/ stündlich dynamisch)
Dieser Referenzwert wird von uns jährlich aktualisiert. Der Vergleichs-Strombezugstarif wird dem e-control Tarifrechner entnommen:
Beispiel :
Im Tarifrechner wird man nach weiteren Details gefragt:
hier setzen wir an: PLZ 1190, Vorlage=Wohnung/kleines Haus mit Morgens- und abends Spitzenverbrauch & Wochenende TagesspitzeVerbrauch einfach, Jahresverbrauch 3000 kWh/aSmartmeter=ja, keine Überschusseinspeisung von PVAktuell ist der günstigste Tarif nach diesen Bedingungen z.B. Disk Energy mit dem einzigen Stromtarif „Disk Strom“ und am 4.6.25 mit einem Netto-Arbeitspreis 10,5 ct/kWh.
Dieser Referenzwert für den Strombezieher wird von uns jährlich mit dem beschriebenen Verfahren neu ermittelt.
Im Rahmen der Generalsversammlung am 11.6.2025 wurde beschlossen, dass die Differenz zwischen den Bezieher- und Einspeisetarifen den Aufwand der rEEG decken soll und behalten daher zunächst die Differenz von 1,5 ct/kWh ein.
Da wir noch nicht genau wissen, wieviel Aufwand für den Verein für Abrechnung, Rechts- und Steuerberatung bzgl. der Energiegemeinschaft entsteht und wieviel Überschussstrom wir in einem Jahr von den Einspeisern zu den Beziehern durchleiten werden, haben wir hier versuchsweise 1,5 ct/kWh eingesetzt (Wien Energie und e-friends nehmen jeweils 2ct/kWh). Wir werden in Folge prüfen und ggf. korrigieren. Sobald wir wie von Peter Nowotny angeregt und in der Versammlung empfohlen mit einer Online-Plattform für Energiegemeinschaften arbeiten, wird dieser Betrag dem Anbieter anzupassen sein.
Wie Sie in der nachfolgenden Tabelle sehen, haben sowohl Bezieher als auch Einspeiser einen identen Vorteil von hier 3,84 ct/kWh gegenüber den entsprechenden Referenztarifen der EVU.
Den Beziehern wird der Netto/Brutto Arbeitspreis Strom (hier gerade 15,10 ct/kWh) in Rechnung gestellt.
Wie in der Tabelle ersichtlich, ist diese ist im Vergleich zum billigsten Tarif einer EVU trotz des höheren Energiearbeitspreises möglich, weil die Netznutzungsgebühr (Arbeitspreis) um 28% niedriger ist, sowie die Gebrauchsabgabe Energie, Erneuerbaren-Förderbeitrag, Elektrizitätsabgabe und die USt auf den Arbeitspreis Energie entfallen. Ersparnis € 7,67 brutto
Die Margen werden größer, sobald Wien Energie die Einspeisegebühr weiter senkt, die Netzgebühren steigen oder der Arbeitspreis des günstigsten Energieversorgers steigt.
Volleinspeiser, die einen Teil des selbst produzierten Stroms an anderer Stelle im Netz beziehen wollen, können für den Selbstbezug einen günstigeren Tarif erhalten, um sie für unsere Energiegemeinschaft zu gewinnen, wodurch alle Strombezieher in unserer rEEG profitieren. Zudem wollen wir einen Anreiz zum Ausbau von PV-Kapazitäten durch Volleinspeiser schaffen.
Aktuell ergeben sich folgenden Daten mit den daraus resultierenden Tarifen (gelb und blau markiert):
Arbeitspreis Strom (netto/brutto) 15,1 ct/kWh
Bereitstellungsentgelt für Überschuss-Einspeiser 13,6 ct/kWh brutto
Verrechnungsentschädigung für die rEEG 1,5 cent/KWh
der Vortrag von DI Micha Schober Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Klimaforum hat etwas Klarheit in den Informationswald zum Thema welche Energiegemeinschaften gibt es, welche Energiegemeinschaften sind für das Kahlenbergerdorf sinnvoll.
Wieso macht es Sinn eine Energiegemeinschaft zu gründen?
Ein kleiner Rückblick auf unsere Vereinsgeschichte: Der Verein wurde 2021 gegründet um eine Förderung zur Finanzierung einer Machbarkeitsstudie -“ welche Möglichkeiten hat das Kahlenbergerdorf um energieautark zu werden“ – zu bekommen. Wir haben die Förderung erhalten und konnten somit klären ob e Möglichkeiten gibt vor Ort erneuerbare Energie zu erzeugen und damit autark zu werden. Der Endbericht dieser Studie kann direkt bei unserem Verein angefordert werden. . Hinterfragt wurde u.a.: – wieviel Energie braucht das Kahlenbergerdorf für Strom, Wärme, Kühlung – welche Möglichkeiten haben wir hier im Kahlenbergerdorf saubere Energie zu gewinnen ? – wäre ein Anergienetz für unsere Energieversorung hier im Dorfe umsetzbar?
das Ergebnis vereinfacht: Ein Anergienetz unter der Wigandgasse, das einen saisonalen Erdwärmespeicher im Pfarrgarten mit den Häusern im Dörfl verbindet wäre teuer, sodass diese kommunale Lösung zwar günstiger wäre als weiter mit Gas zu heizen, aber teurer, als für individuelle Häuser oder kleine benachbarte Gruppen von Häusern „raus aus Gas“ zu sanieren.
Diesen individuellen Prozess unterstützt der Verein Klimadörfl nun, denn auch hier hilft Gemeinschaft bei Information, Austausch und Jagd nach Rabatten für die Sanierungsarbeiten.
Parallel dazu gibt es nun die Möglichkeit für alle jene, welche z.B. Photovoltaikanlagen auf Ihren Dächern haben, oder noch eine solche Anlage installieren wollen, hier denüberschüssigen Strom an die Dorfgemeinschaft im Rahmen einer erneuerbaren Energiegemeinschaft (Kurzform EEG) etwas teurer, als die Einspeisegebühr zu verkaufen. Alle jene, welche nicht die Möglichkeit haben erneuerbare Energie zu erzeugen, können Strom aus erneuerbarer Energie im Rahmen der EEG etwas verbilligt kaufen. Eine win-win-Situation. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Formen der Erzeugung von erneuerbarer Energie (z.B. Windkraft, Wasserkraft).
Worin liegt der Vorteil einer solchen Energiegemeinschaft?
Der Produzent bekommt für seinen überschüssigen Strom Geld Der Käufer erspart sich Geld, weil er geringere Netzgebühren zahlen muss. Dies setzt jedoch voraus, dass man in derselben Transformationsstation ( Produzent und Konsument) ist.
Es gibt drei Formen von Energiegemeinschaften
Wir streben eine erneuerbare Energiegemeinschaft an. Es ist auch möglich , dass eine gemeinschaftliche Erzeugungsanlage eine GEA -wie z.B. in einem Mehrparteienhaus – den hier zu viel erzeugten Strom innerhalb der EEG verkauft oder zur Verfügung stellt.
Es gibt bereits diverse erneuerbare Energiegemeinschaften, welche mit wenigen Mitgliedern gestartet haben und sich ständig erweitern – auch wir haben hier im Kahlenbergerdorf diese Möglichkeit
Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben. Es würde uns freuen, wenn auch Sie Mitglied dieser Energiegemeinschaft – als Konsument oder Verbraucher – werden. Sollten Sie Interesse an einem Investment haben, so könnte hier ebenfalls ein entsprechendes Projekt entwickelt werden. Nähere Information entweder direkt bei unserem Verein: info@klimadoerfl.org oder bei dem Herrn DI Micha Schober m.schober@urbaninnovation.at
es gab ein köstliches Buffett von Manfred Taschler, viele helfende Hände haben dazu beigetragen, dass das Erntedankfest gebührend zelebriert wurde
anschließend gab es vom Klimadörfl die Präsentation der neuen Homepage, und ein Bericht der einzelnen ARGE’s – wo wir stehen, was uns beschäftigt. Die Musikgruppe Heyoka hat musikalisch dazu beigetragen, dass der Nachmittag sehr kurzweilig war und als Abschluss freudigst getanzt wurde.
unsere Exkursion zu Andi Schubert, welcher in Klosterneuburg im Einfamilienhaus seiner Eltern eine gut durchdachte Photovoltaikanlage installiert hat mit 4 Speicherbatterien mit jeweils 16 KWh. Mit dieser Anlage ist dieses Hauses komplett energieautark und verfügt sogar über eine Ladestation für das E-Auto welche es ihm ermöglicht sein Auto auch nächtens mit Photovoltaikstrom zu laden. Die nicht ganz billigen Kosten dieser Anlage – die bisherigen Energiekosten ( € 5000,- Gas) beliefen sich mit Strom auf ca. 6000,-/Jahr – amortisieren sich schnell und der Realwert des Hauses steigert sich damit natürlich auch erheblich. WICHTIG: derzeitige Energiekosten NULL
Die Aussage seiner Eltern Wir wollen unseren Kindern ein klimaneutrales Erbe hinterlassen
diese Anlage kann auch bei Netzausfall weiterbetrieben werden Eckdaten: Luftwärmepumpe mit 44 dB(A), bei normalen Umgebungslärm fast nicht hörbar 1 Schichtspeicher – produziert Gebrauchswarmwasser und Warmwasser für die Heizung 3 Inverter jeweils mit 5000 Watt 1 Inverter Fronius ( für energieautarke Versorgung) 1 MPP (maximum power point) Regler zur Optimierung der Solarversorgung 52 Photovoltaikmodule a 440 Wp mit der heterojunction Technologie – Gesamtleistung 23 kWp, Ausrichtung Ost-West die optimalen Heizkörper sind Type 33 mit zusätzlichen Ventilatoren.
ebenfalls angedacht wurde bei dieser Exkursion ob es nicht sinnvoll wäre, dass der überschüssige Strom im Rahmen einer Energiegemeinschaft – vielleicht unserer – vermarktet wird.
Wollen Sie mehr darüber wissen – nehmen Sie mit uns Kontakt auf
unsere 14 Jahre alte, sehr sanfte Hündin braucht hin und wieder für einen Tag Betreuung, dann wenn wir einen Auswärtstermin haben, gewünscht ist eine Anwesenheit in unserer Wohnung mit direktem Gartenausgang. Bitte unter 069918552002 melden
das wäre doch nett, ein Plätzchen im Dorfe einrichten, wo es für uns Dorfbewohner zur Gewohnheit werden könnte hier am Abend auf neutralem Boden ein paar Gedanken mit den Nachbarn auszutauschen, Getränke, Kuchen, Kaffee können mitgebracht werden. Vielleicht am Schulplatz unter der Linde oder am Georgsplatz neben der alten Weinpresse. Ein Schirm signalisiert, dass das Plauderbänkchen – von wem auch immer – eröffnet wurde.