Es war ein Fest der Gemeinsamkeit, das Sommerfest 2025. Es wurde gefeiert, getanzt, gesungen, getratscht, gelacht, gegessen und getrunken. Ein großes Danke an die vielseitige Musikband Heyoka und Ihren musikalischen Gästen Annie Fröhlich Karrar und Band Ein besonders großes DANKE an die Organisatoren und Organisatorinnen, voran Kiki und André Fröhlich, sowie deren Familie und ALLEN ANDEREN die mitgeholfen haben.
Siegi Knoll-Binder hat für spannende Quizfragen zum Thema Klima gesorgt. Es gab einen Preis zu gewinnen, gespendet vom Verein GIN
Ein wunderbares Buffet mit orientalischen, österreichischen, vegetarischen und veganen Köstlichkeiten. Dies war nur möglich, weil ALLE dazu beigetragen haben. Dass auch Gehörlosen in unserer Gesellschaft Gehör gegeben wird – egal aus welchem Herkunftsland- war ebenfalls ein Programmpunkt im Rahmen dieses Festes,
Wir freuen uns Sie zu einem Fest der Diversität mit Schwerpunkt Gehörlosigkeit ins Kahlenbergerdorf einzuladen!
Der Veranstalter ist das Klimadörfl, unsere Band HEYOKA macht Musik, hat aber Überraschungs-Gäste dabei!
Auch wird um ca. 14 Uhr der bekannte Gebärdenkünstler Brani Zunami und seine Special Dance Crew auftreten
Es gibt dazwischen genug Zeit für Kontakt und Plaudereien, mitgebrachtes Essen kann gemeinsam verspeist werden. Es soll ein Fest der Gemeinsamkeit und Freude sein.
Festgelegt wurde am 11.6.2025. beim Forum Klimadörfl
Pro kWh ist der Preisvorteil der Einspeiser und Strombezieher gleich
die Verteilung des PV Stroms wird dynamisch nach Verfügbarkeit und Bedarf erfolgen, wobei automatisch alle Einspeiser und Bezieher gleichmäßig berücksichtigt werden.
Die Abrechnung erfolgt alle 3 Monate
die Tarife werden mindestens einmal jährlich nach der Generalversammlung angepasst
Preisgarantie für 12 Monate, die Tarife sind bis zur nächsten Anpassung bindend und fix (nicht monatlich/ stündlich dynamisch)
Dieser Referenzwert wird von uns jährlich aktualisiert. Der Vergleichs-Strombezugstarif wird dem e-control Tarifrechner entnommen:
Beispiel :
Im Tarifrechner wird man nach weiteren Details gefragt:
hier setzen wir an: PLZ 1190, Vorlage=Wohnung/kleines Haus mit Morgens- und abends Spitzenverbrauch & Wochenende TagesspitzeVerbrauch einfach, Jahresverbrauch 3000 kWh/aSmartmeter=ja, keine Überschusseinspeisung von PVAktuell ist der günstigste Tarif nach diesen Bedingungen z.B. Disk Energy mit dem einzigen Stromtarif „Disk Strom“ und am 4.6.25 mit einem Netto-Arbeitspreis 10,5 ct/kWh.
Dieser Referenzwert für den Strombezieher wird von uns jährlich mit dem beschriebenen Verfahren neu ermittelt.
Im Rahmen der Generalsversammlung am 11.6.2025 wurde beschlossen, dass die Differenz zwischen den Bezieher- und Einspeisetarifen den Aufwand der rEEG decken soll und behalten daher zunächst die Differenz von 1,5 ct/kWh ein.
Da wir noch nicht genau wissen, wieviel Aufwand für den Verein für Abrechnung, Rechts- und Steuerberatung bzgl. der Energiegemeinschaft entsteht und wieviel Überschussstrom wir in einem Jahr von den Einspeisern zu den Beziehern durchleiten werden, haben wir hier versuchsweise 1,5 ct/kWh eingesetzt (Wien Energie und e-friends nehmen jeweils 2ct/kWh). Wir werden in Folge prüfen und ggf. korrigieren. Sobald wir wie von Peter Nowotny angeregt und in der Versammlung empfohlen mit einer Online-Plattform für Energiegemeinschaften arbeiten, wird dieser Betrag dem Anbieter anzupassen sein.
Wie Sie in der nachfolgenden Tabelle sehen, haben sowohl Bezieher als auch Einspeiser einen identen Vorteil von hier 3,84 ct/kWh gegenüber den entsprechenden Referenztarifen der EVU.
Den Beziehern wird der Netto/Brutto Arbeitspreis Strom (hier gerade 15,10 ct/kWh) in Rechnung gestellt.
Wie in der Tabelle ersichtlich, ist diese ist im Vergleich zum billigsten Tarif einer EVU trotz des höheren Energiearbeitspreises möglich, weil die Netznutzungsgebühr (Arbeitspreis) um 28% niedriger ist, sowie die Gebrauchsabgabe Energie, Erneuerbaren-Förderbeitrag, Elektrizitätsabgabe und die USt auf den Arbeitspreis Energie entfallen. Ersparnis € 7,67 brutto
Die Margen werden größer, sobald Wien Energie die Einspeisegebühr weiter senkt, die Netzgebühren steigen oder der Arbeitspreis des günstigsten Energieversorgers steigt.
Volleinspeiser, die einen Teil des selbst produzierten Stroms an anderer Stelle im Netz beziehen wollen, können für den Selbstbezug einen günstigeren Tarif erhalten, um sie für unsere Energiegemeinschaft zu gewinnen, wodurch alle Strombezieher in unserer rEEG profitieren. Zudem wollen wir einen Anreiz zum Ausbau von PV-Kapazitäten durch Volleinspeiser schaffen.
Aktuell ergeben sich folgenden Daten mit den daraus resultierenden Tarifen (gelb und blau markiert):
Arbeitspreis Strom (netto/brutto) 15,1 ct/kWh
Bereitstellungsentgelt für Überschuss-Einspeiser 13,6 ct/kWh brutto
Verrechnungsentschädigung für die rEEG 1,5 cent/KWh
Der Obmann des Vereins Lainzer Tiergarten Herr Peter Nowotny wird uns von seinen Erfahrungenn in den ersten Jahren mit der Energiegemeinschaft erzählen.
Information zum aktuellen Stand zur Gründung unserer Energiegemeinschaft, u.a. revidierte Statuten, Geschäftsordnung, Verträge und Berechnung der Tarife
der Vortrag von DI Micha Schober Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Klimaforum hat etwas Klarheit in den Informationswald zum Thema welche Energiegemeinschaften gibt es, welche Energiegemeinschaften sind für das Kahlenbergerdorf sinnvoll.
Wieso macht es Sinn eine Energiegemeinschaft zu gründen?
Ein kleiner Rückblick auf unsere Vereinsgeschichte: Der Verein wurde 2021 gegründet um eine Förderung zur Finanzierung einer Machbarkeitsstudie -“ welche Möglichkeiten hat das Kahlenbergerdorf um energieautark zu werden“ – zu bekommen. Wir haben die Förderung erhalten und konnten somit klären ob e Möglichkeiten gibt vor Ort erneuerbare Energie zu erzeugen und damit autark zu werden. Der Endbericht dieser Studie kann direkt bei unserem Verein angefordert werden. . Hinterfragt wurde u.a.: – wieviel Energie braucht das Kahlenbergerdorf für Strom, Wärme, Kühlung – welche Möglichkeiten haben wir hier im Kahlenbergerdorf saubere Energie zu gewinnen ? – wäre ein Anergienetz für unsere Energieversorung hier im Dorfe umsetzbar?
das Ergebnis vereinfacht: Ein Anergienetz unter der Wigandgasse, das einen saisonalen Erdwärmespeicher im Pfarrgarten mit den Häusern im Dörfl verbindet wäre teuer, sodass diese kommunale Lösung zwar günstiger wäre als weiter mit Gas zu heizen, aber teurer, als für individuelle Häuser oder kleine benachbarte Gruppen von Häusern „raus aus Gas“ zu sanieren.
Diesen individuellen Prozess unterstützt der Verein Klimadörfl nun, denn auch hier hilft Gemeinschaft bei Information, Austausch und Jagd nach Rabatten für die Sanierungsarbeiten.
Parallel dazu gibt es nun die Möglichkeit für alle jene, welche z.B. Photovoltaikanlagen auf Ihren Dächern haben, oder noch eine solche Anlage installieren wollen, hier denüberschüssigen Strom an die Dorfgemeinschaft im Rahmen einer erneuerbaren Energiegemeinschaft (Kurzform EEG) etwas teurer, als die Einspeisegebühr zu verkaufen. Alle jene, welche nicht die Möglichkeit haben erneuerbare Energie zu erzeugen, können Strom aus erneuerbarer Energie im Rahmen der EEG etwas verbilligt kaufen. Eine win-win-Situation. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Formen der Erzeugung von erneuerbarer Energie (z.B. Windkraft, Wasserkraft).
Worin liegt der Vorteil einer solchen Energiegemeinschaft?
Der Produzent bekommt für seinen überschüssigen Strom Geld Der Käufer erspart sich Geld, weil er geringere Netzgebühren zahlen muss. Dies setzt jedoch voraus, dass man in derselben Transformationsstation ( Produzent und Konsument) ist.
Es gibt drei Formen von Energiegemeinschaften
Wir streben eine erneuerbare Energiegemeinschaft an. Es ist auch möglich , dass eine gemeinschaftliche Erzeugungsanlage eine GEA -wie z.B. in einem Mehrparteienhaus – den hier zu viel erzeugten Strom innerhalb der EEG verkauft oder zur Verfügung stellt.
Es gibt bereits diverse erneuerbare Energiegemeinschaften, welche mit wenigen Mitgliedern gestartet haben und sich ständig erweitern – auch wir haben hier im Kahlenbergerdorf diese Möglichkeit
Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben. Es würde uns freuen, wenn auch Sie Mitglied dieser Energiegemeinschaft – als Konsument oder Verbraucher – werden. Sollten Sie Interesse an einem Investment haben, so könnte hier ebenfalls ein entsprechendes Projekt entwickelt werden. Nähere Information entweder direkt bei unserem Verein: info@klimadoerfl.org oder bei dem Herrn DI Micha Schober m.schober@urbaninnovation.at
wir freuen uns außerordentlich, ein besonderes Ereignis ankündigen zu dürfen: Die Familie Sotriffer ist in der klassischen Musik beheimatet und hat uns angeboten, exklusiv für das Klimadörfl einen Abend mit klassischer Musik mit Werken von Bach, Mozart, Haydn und Brahms zu veranstalten. Die Ausführenden sind zwei Ausnahmekünstler, Maria und Michael Sotriffer. Das Konzert findet im Musiksalon der Familie Sotriffer statt.
Wo: Schablergasse Eingang ca. 10 m von der Ecke Heiligenstädterstr. Klingel Sotriffer 341 Wann: am Samstag den 14. Dezember um 17.00 Uhr
Maria Sotriffer konnte heuer ihr Masterstudium an der renommierten Hochschule in Lausanne mit Auszeichnung absolvieren. Als nur eine von sechs Studentinnen aller Studienrichtungen der ganzen Universität darf sie ihr Studium im Programm Master Soloist fortsetzen. Alleine in den letzten Monaten spielte sie als Solistin im Wiener Konzerthaus, im Musikverein, in der Victoria Hall in Genf, und dem Smetana Saal in Prag. Sie gehört zu den wenigen österreichischen Nachwuchsgeigerinnnen, die bei internationalen Wettbewerben erfolgreich sind.
Neben mehreren ersten Preisen im letzten Jahr konnte sie im Juli den renommierten Ysaÿe Wettbewerb in Lüttich gewinnen. Als ein Preis dieses Wettbewerbs wurde ihr eine wertvolle antike italienische Geige aus dem 18. Jahrhundert von Giovanni Battista Guadagnini – einem Enkelschüler Stradivaris – zur Verfügung gestellt. Dieses wundervolle unbezahlbare Instrument können Sie bei dieser Gelegenheit hören.
Michael Sotriffer ist ein aufstrebender junger Cellist. Er konnte ebenfalls heuer sein Masterstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (das ehemalige Konservatorium) mit Auszeichnung abschließen. Auch er konnte bei internationalen Wettbewerben reüssieren.
Trotz der harten Konkurrenz konnte er sich gegen zahlreiche Mitbewerber aus der ganzen Welt durchsetzen und bereits jetzt eine Akademiestelle bei den Niederösterreichischen Tonkünstlern gewinnen. Bedenkt man, dass es in Wien gerade einmal drei vergleichbare Stellen gibt, für die sich meist hunderte Musiker bewerben, ist das eine beachtliche Leistung. Er wird im Musikverein im Rahmen eines Jeunessekonzerts mit einem Soloprogramm zu hören sein.
Für das leibliche Wohl sorgt der Verein Klimadörfl: neben Fingerfood gibt es auch einen Weihnachtspunsch. Wegen der limitierten Anzahl der Plätze ersuchen wir Sie um Ihre geschätzte Anmeldung zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
entweder telefonisch bei unserem Obmann Ing Hans Binder: mobil +43 699 1108 4026 oder via E-mail: info@klimadoerfl.org
Zum Beispiel die Klimawaage entwickelt von Dr. André Fröhlich, welche veranschaulicht wieviel CO² Ausstoß verschiedene Aktivitätenverursachen
Schüler des Gymnasium BORG im 3.Wiener Gemeindebezirks haben Gedanken zu der sich durch Klimaveränderungen und Unachtsamkeit der Menschen sich veränderten Welt in Bild und Wort verfasst
es gab ein köstliches Buffett von Manfred Taschler, viele helfende Hände haben dazu beigetragen, dass das Erntedankfest gebührend zelebriert wurde
anschließend gab es vom Klimadörfl die Präsentation der neuen Homepage, und ein Bericht der einzelnen ARGE’s – wo wir stehen, was uns beschäftigt. Die Musikgruppe Heyoka hat musikalisch dazu beigetragen, dass der Nachmittag sehr kurzweilig war und als Abschluss freudigst getanzt wurde.